GraviTrax Carousel im Test

Der Turntable ermöglicht durch seine Funktion schon komplexere Streckenverläufe, das Karussell setzt dabei noch einen drauf – und kann Kugeln sogar in die Höhe bringen.

Das neue Carousel ist neben dem Color Swap eine neue Erweiterung, die im Frühjahr 2022 neu für GraviTrax erschienen ist. Ob sich die Erweiterung lohnt, steht in diesem Test. Aber vorab: Es lohnt sich auf jeden Fall!

Komplexe Kugelbahnen mit dem Carousel

Erst einmal ein Wort zur Schreibweise. Ravensburger geht scheinbar dazu über, für alle Produkte eine einheitliche, englische Schreibweise zu verwenden. Denn GraviTrax ist nicht nur in Deutschland erfolgreich, sondern mittlerweile auch international. Darum fällt in diesem Beitrag jetzt das Wort „Karussell“ zum letzten Mal und es wird nur noch der offizielle Name „Carousel“ verwendet.

GraviTrax Carousel
Das Gravitrax Carousel

Aber was kann das Carousel? GraviTrax basiert bekannterweise auf Hexagons, es sind pro Stein also maximal sechs Ein- oder Ausgänge für die Kugeln möglich. Das Carousel arbeitet auf zwei Ebenen, wie bei allen Pro-Erweiterungen (erkennbar an der schwarzen Verpackung) ist hier eine Höhe von 3,5 Steinen vorgegeben. Was nicht ganz stimmt, aber gleich dazu mehr.

Wie beim Splitter, Mixer oder eben auch dem Turntable laufen die Kugeln oben in die Erweiterung rein und kommen unten wieder raus. Mit dem Carousel ändert sich dieses Prinzip. Oben und unten gibt es beim Carousel jeweils abwechselnd drei Ein- und Ausgänge. Die Eingänge liegen jeweils einen halben (bzw. schwarzen) Höhenstein über dem Ausgang. Daher sind die Eingänge oben auch vier Höhensteine hoch.

Das Video zum GraviTrax Carousel

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Alles dreht sich im Carousel

Rollt nun eine Kugel in einen Eingang hinein, wechselt sie nicht die Höhe, sondern versetzt das Innenteil in Rotation gegen den Uhrzeigersinn. Die Kugel läuft mit und bleibt im danebenliegenden Ausgang liegen. Durch die Drehung wird aber eine weitere Kugel (die natürlich dafür in einem Ausgang liegen muss) aus dem Carousel „rausgeworfen“.

Die auslösende Kugel bleibt aber liegen und kann später durch eine weitere Kugel ausgelöst werden – egal ob diese oben oder unten im Carousel liegt. So kann dann auch an Höhe gewonnen werden.

Das klingt erstmal wenig spektakulär, aber mit dem Carousel werden sehr vielfältige und komplexe Streckenverläufe möglich, die vorher so nicht realisierbar waren.
Auf dem YouTube-Kanal sind schon einige Beispiele zu sehen, bei denen das Carousel effektvoll zum Einsatz kommt.

GraviTrax Carousel

Auslöseprobleme

Kein Licht ohne Schatten: Leider tut sich das Carousel sehr schwer beim Auslösen. Die Kugeln müssen schon mit einer ordentlichen Geschwindigkeit anrollen, damit das Carousel eine bereits darin liegende Kugel auslöst.
Pro-Erweiterungen von GraviTrax sind eigentlich immer 3,5 Höhensteine hoch, dass Carousel springt hier etwas aus der Reihe. Denn die Einläufe für die Kugeln sind konstruktionsbedingt vier Höhensteine hoch.

Fazit

Das Carousel lohnt sich in jede Fall. Baulich ist es eine Herausforderung immer die passende Geschwindigkeit zum Auslösen zu haben. Das GraviTrax Carousel bietet dafür viele Möglichkeiten, komplexe Kugelbahn zu bauen.
Das Carousel ist auch erhältlich in unserem Shop coogelbahn-shop.de