GraviTrax Dipper im Test

Neue Erweiterungen für die GraviTrax Kugelbahn sind immer heiß begehrt. Die interessanteste Neuerscheinung im Frühjahr 2021 war der Dipper, der aber auch ein bisschen enttäuscht.

GraviTrax Dipper Packung

Der Dipper überwindet einen Höhenunterschied von 3,5 Höhensteinen. Dabei nimmt er die Kugeln oben mit der Schaufel auf und setzt diese hinten unten wieder ab.
Die Weiche sorgt dabei für verschiedene Auslaufrichtungen der Kugel, dazu aber gleich später mehr.

Das Video zum Dipper

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Der Aufbau des Dippers

Der Dipper kommt in der klassisch-weißen Verpackung von GraviTrax. Hier setzt Ravensburger wohl dann in Zukunft weiter auf weißen und schwarzen Verpackungen der Pro-Erweiterung. Wobei natürlich (bisher) die Erweiterungen Mixer und Splitter im schwarzen Karton mit allen GraviTrax-Sachen funktionieren.

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Aus dem kleinen Karton kommen mehrere Tütchen mit einigen Einzelteilen. Bisher lagen bei allen Erweiterungen Schienen mit bei, jetzt gibt es erstmals vier Höhensteine mit dabei.
Der Dipper muss natürlich erstmal zusammengesetzt werden. Das ist nicht schwer, empfehlenswert ist dennoch ein Blick in die Anleitung, da die Richtung der Baueile nicht selbsterklärend ist.

GraviTrax Dipper Hinten

Der Aufbau ähnelt dem Hammer oder der Kaskade. Zuerst muss der Bügel zusammengesetzt werden, an dessen Achse sich der GraviTrax Dipper später drehen wird. Auf diese Achse wird der grüne Hauptteil des Dippers eingesteckt, die dicke Kugel unten als Gegengewicht eingeklippt und zum Schluss wird oben die Schaufel eingehangen.

GraviTrax Dipper vorne

So funktioniert der Dipper

Der Basisstein des Dippers verfügt im hinteren Bereich über einen Ablagebereich für die Kugel. Dieser ist abgeschrägt und sorgt so für ein garantiertes Losrollen der abgesetzten Kugel.
Damit dieses Absetzen allerdings klappt, muss der Dipper zunächst mit der richtigen Geschwindigkeit einer Kugel in Aktion versetzt werden. Und hier ist erstmal etwas experimentieren angesagt.

GraviTrax Dipper Anlauf zwei Höhensteine
Zwei Höhensteine Anlauf müssen es schon sein

Denn kommt die Kugel mit einer Geschwindigkeit von einem grauen Höhenstein Gefälle in den Dipper, ist der Schwung nicht ausreichend. Ist die Geschwindigkeit zu hoch läuft die Kugel so schnell in die Schaufel des Dippers, das diese sich wegdreht und die Kugel einfach geradeaus weiterfliegt. Gut zu sehen ist das in unserem Video zum GraviTrax Dipper.

GraviTrax Dipper Einlauf

Das Problem mit der Weiche

Passt die Geschwindigkeit der Kugel, funktioniert der Dipper und die Kugeln laufen 30 Grad links oder rechts vom Einlauf wieder heraus. Und hier ist der Haken, denn die Weiche verstellt sich beim Durchrollen der Kugel leider nicht. Die Kugeln rollen also, außer man verstellt per Hand, immer in die gleiche Richtung.

Wer eine verstellbare Weicht sucht, wird im coogelbahn-Shop fündig. Wir haben eine neue Weiche für den Dipper konstruiert, was ein abwechselndes Herauslaufen der Kugel möglich macht.

GraviTrax Dipper neue Weiche
Die alternative Weiche für den Dipper
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Fazit

Lohnt sich der Dipper? Im Prinzip schon – wobei nicht ganz verständlich ist, wieso Ravensburger keine verstellbare Weiche integriert hat. Aber der 3D-Drucker schafft hier Abhilfe.
Die Funktionsweise sieht wirklich cool aus, auch die Geschwindigkeit der Kugeln beim Herausrollen ist in Ordnung. Die Geschwindigkeit beim Hineinrollen muss allerdings schon passen, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.

coogelbahn.de Konstruktionsbuch