Test: Der Looping für GraviTrax

Im Gegensatz zu anderen Erweiterungen für GraviTrax dient der Looping nicht zum Beschleunigen oder Weitertransport der Kugeln, sondern vielmehr als Dekoration. Ob sich der Looping trotzdem lohnt, liest Du hier.
Die Kugeln verlassen den Looping nicht schneller als sie hineinlaufen. So ist der Looping in den Bahnen eher eine Bremse. Aber fangen wir einfach vorne an.

GraviTrax Looping in der Detailansicht
GraviTrax Looping in der Detailansicht

Lieferumfang des Loopings

  • Baustein für den Looping
  • Bauteile für den Looping
  • 3 x 1er-Schiene
  • 2 x 2er-Schiene
  • 1 x 3er-Schiene

Neben dem weißen Baustein und den Bauteilen für den Looping sind auch in dieser Erweiterungsbox weitere Schienen enthalten. Das ist gut, denn die werden ja immer gebraucht.

Der Lieferumfang des Loopings
Der Lieferumfang des Loopings

Wieso fallen die Kugeln nicht aus dem Looping?

Wenn die Kugeln nicht zu langsam sind, überwinden Sie die Schwerkraft und folgen der Bahn. In diesem Moment ist die Kraft der Geschwindigkeit mit der die Kugel rollt, stärker als die Gravitation.

Hinzu kommt, dass die Kugel mit ihrem eigenen Gewicht gegen die Bahn drückt. Dieser Effekt wird verstärkt, wenn es um eine Kurve geht. Und auch in einer Looping-Kurve nach oben wirkt diese Kraft, die als Zentrifugalkraft bezeichnet wird.
Sind alle Kräfte im nötigen Maße vorhanden, ist ein Durchfahren des Loopings kein Problem.

Den Looping zusammenbauen

Um den GraviTrax Looping aufzubauen, müssen die drei Teile einfach zusammengesteckt werden. Das ist kein Problem, der untere Teil des Loopings wird in den Basisstein eingeklickt, danach muss der obere Bogen auf das untere Teil gesteckt werden – fertig ist der Looping und bereit zum Einbau in die Bahn.

Den Zusammenbau und den Einsatz des Loopings mit GraviTrax zeigt das folgende Video zu diesem Beitrag.

Blick in die Aufbauanleitung
Blick in die Aufbauanleitung

Das Video zum GraviTrax Looping

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Zuletzt aktualisiert am 8. April 2020 um 02:25 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Den Looping richtig nutzen

Der Einbau des Loopings ist dann aber nicht mehr so einfach. Denn damit die Kugeln den Looping auch wirklich schaffen, ist eine recht hohe Geschwindigkeit notwendig.

  • Starkes Gefälle
  • Gauss-Kanone
  • Gebogene Schienen aus der Tunnel-Erweiterung

Looping mit Gefälle

Ein simpler Höhenunterschied von drei Höhensteinen und einer Ebenenplatte ist nicht ausreichend, damit die Kugeln den Looping schaffen. Im Video ist das gut zu sehen: Der Startknopf der Kugelbahn steht auf insgesamt 6,5 Höhensteinen (6 graue, 1 schwarzer), fällt dann mit einer 2er-Schiene auf drei Höhensteine und erreicht dann mit einer weiteren 2er-Schiene den Looping, der einfach auf den Grundplatten steht.

Für den Looping ist viel Gefälle und Geschwindigkeit nötig
Für den Looping ist viel Gefälle und Geschwindigkeit nötig

Werden die normalen Bausteine der Bahn abgezogen, funktioniert der Looping so erst mit einem Höhenunterschied von mindestens 6,5 Höhensteinen, die sich auf eine Strecke von sieben Hexagonsteinen erstrecken. Neben ausreichend Platz sind auch einige Bausteine für den Looping erforderlich.

Der Aufbau mit den Höhensteinen von oben
Der Aufbau mit den Höhensteinen von oben

Looping mit Gauss-Kanone

Deutlich leichter geht es mit der Gauss-Kanone. Hier ist kein Gefälle nötig, da die Beschleunigung der Kugeln locker für den Looping ausreicht. Natürlich nur, wenn die Strecke von der Gauss-Kanone zum Looping nicht zu weit entfernt ist, sonst geht der Kugel doch die Puste aus.

Die Gauss Kanone zielt auf den Looping
Die Gauss Kanone zielt auf den Looping

Aber: Der Aufbau mit der Konstruktion mit der Kanone ist nicht immer zu 100% präzise und die Kugel bleibt beim Einlauf des Loopings hängen. Hier kann es helfen, den Abstand der Kanone zum Looping zu erhöhen oder verringern – ausprobieren ist angesagt, wie auch im Video zu sehen ist.
Wenn es gar nicht funktionieren will, einfach mal vor den Looping eine feste, weiße Grundplatte installieren (Kreuzung oder 3er-Weiche). Das sorgt für einen stabileren Einlauf in den Looping als eine Schiene.

Aufbau mit Gauss-Kanone und Baustein vor dem Looping
Aufbau mit Gauss-Kanone und Baustein vor dem Looping

Looping mit gebogenen Schienen

Die gebogenen Schienen mit starkem Gefälle gibt es derzeit nur mit der Tunnel-Erweiterung. Dort liegen zwei „Bernulli“-Schienen bei, die ein starkes Gefälle bieten. Werden diese verwendet, funktioniert der Looping immer!

Fazit zum GraviTrax Looping

Um es klar zu sagen: Der Looping hat für eine Kugelbahn keinen wirklichen praktischen Nutzen und bietet lediglich einen optischen Effekt. Um den Looping mal „eben so“ in eine bestehende Bahn zu integrieren, ist der Aufwand für die nötige Beschleunigung der Kugel doch recht hoch.
Am unproblematischsten funktioniert er mit den Schienen aus der Tunnel-Erweiterung – aber der Sinn von GraviTrax ist es ja auch, den Experimentiergeist zu wecken.

Das Erweiterungsset ist im Online-Shop von Ravensburger erhältlich.

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