Test: Der Looping für GraviTrax

Im Gegensatz zu anderen Erweiterungen für GraviTrax dient der Looping nicht zum Beschleunigen der Kugeln, sondern vielmehr als Dekoration. Ob sich der Looping trotzdem lohnt, liest Du hier.
Die Kugeln verlassen den Looping nicht schneller als sie hineinlaufen. So ist der Looping in den Bahnen eher eine Bremse. Aber fangen wir einfach vorne an.

GraviTrax Looping Detailansicht
GraviTrax Looping in der Detailansicht

Lieferumfang des Loopings

  • Baustein für den Looping
  • Bauteile für den Looping
  • 3 x 1er-Schiene
  • 2 x 2er-Schiene
  • 1 x 3er-Schiene

Neben dem weißen Baustein und den Bauteilen für den Looping sind auch in dieser Erweiterungsbox weitere Schienen enthalten. Das ist gut, denn die werden ja immer gebraucht.

GraviTrax Looping Lieferumfang
Der Lieferumfang des Loopings

Wieso fallen die Kugeln nicht aus dem Looping?

Wenn die Kugeln nicht zu langsam sind, überwinden Sie die Schwerkraft und folgen der Bahn. In diesem Moment ist die Kraft der Geschwindigkeit mit der die Kugel rollt, stärker als die Gravitation.

Hinzu kommt, dass die Kugel mit ihrem eigenen Gewicht gegen die Bahn drückt. Dieser Effekt wird verstärkt, wenn es um eine Kurve geht. Und auch in einer Looping-Kurve nach oben wirkt diese Kraft, die als Zentrifugalkraft bezeichnet wird.
Sind alle Kräfte im nötigen Maße vorhanden, ist ein Durchfahren des Loopings kein Problem.

Den Looping zusammenbauen

Um den GraviTrax Looping aufzubauen, müssen die drei Teile einfach zusammengesteckt werden. Das ist kein Problem, der untere Teil des Loopings wird in den Basisstein eingeklickt, danach muss der obere Bogen auf das untere Teil gesteckt werden – fertig ist der Looping und bereit zum Einbau in die Bahn.

Den Zusammenbau und den Einsatz des Loopings mit GraviTrax zeigt das folgende Video zu diesem Beitrag.

GraviTrax Looping Anleitung
Blick in die Aufbauanleitung

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Den Looping richtig nutzen

Der Einbau des Loopings ist dann aber nicht mehr so einfach. Denn damit die Kugeln den Looping auch wirklich schaffen, ist eine recht hohe Geschwindigkeit notwendig.

    Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:
  • Starkes Gefälle
  • Gauss-Kanone
  • Gebogene Schienen aus der Tunnel-Erweiterung

Looping mit Gefälle

Ein simpler Höhenunterschied von drei Höhensteinen und einer Ebenenplatte ist nicht ausreichend, damit die Kugeln den Looping schaffen. Im Video ist das gut zu sehen: Der Startknopf der Kugelbahn steht auf insgesamt 6,5 Höhensteinen (6 graue, 1 schwarzer), fällt dann mit einer 2er-Schiene auf drei Höhensteine und erreicht dann mit einer weiteren 2er-Schiene den Looping, der einfach auf den Grundplatten steht.

GraviTrax Looping mit Steinen
Für den Looping ist viel Gefälle und Geschwindigkeit nötig

Werden die normalen Bausteine der Bahn abgezogen, funktioniert der Looping so erst mit einem Höhenunterschied von mindestens 6,5 Höhensteinen, die sich auf eine Strecke von sieben Hexagonsteinen erstrecken. Neben ausreichend Platz sind auch einige Bausteine für den Looping erforderlich.

GraviTrax Looping mit normalem Zulauf
Der Aufbau mit den Höhensteinen von oben

Looping mit Gauss-Kanone

Deutlich leichter geht es mit der Gauss-Kanone. Hier ist kein Gefälle nötig, da die Beschleunigung der Kugeln locker für den Looping ausreicht. Natürlich nur, wenn die Strecke von der Gauss-Kanone zum Looping nicht zu weit entfernt ist, sonst geht der Kugel doch die Puste aus.

GraviTrax Looping  mit Gauss-Kanone
Die Gauss Kanone zielt auf den Looping

Aber: Der Aufbau mit der Konstruktion mit der Kanone ist nicht immer zu 100% präzise und die Kugel bleibt beim Einlauf des Loopings hängen. Hier kann es helfen, den Abstand der Kanone zum Looping zu erhöhen oder verringern – ausprobieren ist angesagt, wie auch im Video zu sehen ist.
Wenn es gar nicht funktionieren will, einfach mal vor den Looping eine feste, weiße Grundplatte installieren (Kreuzung oder Looping). Das sorgt für einen stabileren Einlauf in den Looping als eine Schiene.

GraviTrax Looping mit Gauss-Kanone
Aufbau mit Gauss-Kanone und Baustein vor dem Looping

Looping mit gebogenen Schienen

Konkrete Informationen dazu können wir leider nicht geben, da es die gebogenen Schienen derzeit nur mit der Tunnel-Erweiterung gibt. Dort liegen zwei „Bernulli“-Schienen bei, die ein starkes Gefälle bieten. Damit lässt sich anhand diverser Videos scheinbar auch der Looping besser meistern.

Fazit zum GraviTrax Looping

Um es klar zu sagen: Der Looping hat für eine Kugelbahn keinen wirklichen praktischen Nutzen und bietet lediglich einen optischen Effekt. Um den Looping mal „eben so“ in eine bestehende Bahn zu integrieren, ist der Aufwand für die nötige Beschleunigung der Kugel doch recht hoch.
Am unproblematischsten funktioniert es mit der Gauss-Kanone – aber der Sinn von GraviTrax ist es ja auch, den Experimentiergeist zu wecken.

Das Erweiterungsset ist im Online-Shop von Ravensburger erhältlich.

Testergebnis
Ravensburger GraviTrax Looping

Coole Erweiterung, ohne praktischen Nutzen für die Kugelbahn selbst. Wer alles hat, dem sollte aber auch der Looping nicht fehlen.

  • Sieht gut aus
  • Leicht aufzubauen
  • Fördert das Ausprobieren
  • Braucht viel Anlauf
  • Nicht immer präzise

GraviTrax Looping

GraviTrax Looping
7,00 €
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